Zur Erklärung: Ich wohne im viel beschriebenen Stadtteil Neukölln, doch eher am Rand. Jedoch ist es noch zentral genug um von hauptsächlich arabischen und türkischen Mitbürgern umgeben zu sein.
Im täglichen Miteinander merke ich persönlich gar nichts von irgendwelchen Integrationsproblemen, eher im Gegenteil. Mir erscheint die Atmosphäre die hier herrscht zum Teil lebhafter und freundlicher als in anderen Bezirken. Sei es der Ladenbesitzer (Araber) ein paar Häuser weiter der immer freundlich grüßt wenn er mich sieht, und sollte die Zeit dafür da sein gern ein kleines Schwätzchen hält, der türkische Foto-Laden Besitzer der einen Film drehen will über die tatsächliche Gewalt unter Ausländern und sich deutlich von „diesen anderen Türken“ distanziert, die seiner Meinung nach keine Ahnung von nichts haben. Im Kiosk eine Straße weiter arbeitet eine Italienerin die viel telefoniert und gerne redet…
Das italienische Restaurant um die Ecke, der Besitzer ist Albaner, ist immer bis spät in die Nacht geöffnet, und meist erwartet einen ein fröhliches „Hallo, alles klar bei dir, wie geht’s dir?“ wenn man daran vorbei läuft (was einen auch schon mal ziemlich erschrecken kann
)
Also alles in allem kaum etwas zu merken von „Fanatismus“ und Integrationsproblemen, den Schlagwörtern heutzutage.
MfG
CoLoUrFuLbLaCk
[...] Heute morgen erst, auf dem Weg zum viel gepriesenen Lehrter Bahnhof (ach ne, jetzt ist es ja der Hauptbahnhof… ) war ein Mann in der U-Bahn der (mit komischer Stimme ehrlich gesagt) lauthals „Heil Hitler“ rief, und das vornehmlich zu den Ausländern die wie wir zustiegen. (Mehr? Hier!) [...]